Ryanair

Quartalsgewinn fällt um acht Prozent

Allein zehn neue Boeing B-737-800 wurden im vergangenen Quartal an Ryanair ausgeliefert.
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Allein zehn neue Boeing B-737-800 wurden im vergangenen Quartal an Ryanair ausgeliefert.

Europas größter Billigflieger geht in den Sinkflug über. Um 17 Prozent auf 33 Euro fiel der durchschnittliche Ticketerlös. Das schlägt auch direkt auf den Profit durch.

Nach einem Gewinnrückgang im zurückliegenden Quartal wird Europas größter Billigflieger Ryanair auch beim Blick nach vorne vorsichtig. Überkapazitäten im europäischen Luftfahrtgeschäft ließen die durchschnittlichen Ticketpreise im dritten Geschäftsquartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um 17 Prozent sinken. Unter dem Strich verdiente der irische Billigflieger mit 95 Mio. Euro acht Prozent weniger als im Jahr davor.

Für das Quartal bis Ende Dezember verkaufte Ryanair mit 28,8 Mio. Tickets, 16 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresquartal. Der Umsatz legte wegen der gesunkenen Ticketpreise aber kaum zu auf gut 1,3 Mrd. Euro.

Mit Blick auf das gesamte Geschäftsjahr bis Ende März gibt sich das Ryanair Management zurückhaltend, da der Preisdruck immens bleibt. Sollten zusätzlich die Buchungen durch unvorhergesehene Ereignisse negativ beeinflusst werden, könnte der Billigflieger hinter der eigenen Gewinnprognose zurückbleiben. Bisher peilen die Iren einen Gewinn zwischen 1,3 und 1,35 Mrd. Euro an.

Gemeinhin ist der Zeitraum Juli bis September das gewinnstärkste Quartal. Allein in jenen drei Monaten hatte Ryanair 912 Mio. Euro verdient. (dpa)

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