Pilotprojekt

Flixbus führt Sitzreservierung ein

Nicht nur in Deutschland führt der Fernbus-Verbund Flixbus eine kostenpflichtige Sitzreservierung ein.
Flixbus
Nicht nur in Deutschland führt der Fernbus-Verbund Flixbus eine kostenpflichtige Sitzreservierung ein.

Europas größter Fernbus-Verbund, Flixbus, erschließt sich eine neue Einnahmequelle. Wer sich vorab einen bestimmten Sitzplatz sichern möchte, muss dafür extra zahlen.

Fahrgäste von Flixbus können nun auch Sitzplätze reservieren. Zunächst sind auf ausgewählten Verbindungen vom 8. Februar an feste Plätze buchbar, wie ein Sprecher sagt. „Es handelt sich um ein Pilotprojekt, dass wir aufgrund der großen Kundennachfrage initiiert haben.“ Eine Reservierung kostet mindestens 1,50 Euro. Für Plätze am Tisch werden 2 Euro fällig, für die erste Reihe oben im Doppeldecker 4 Euro.

Der deutsche Marktführer erschließt sich damit eine neue Einnahmequelle neben der Buchung von Zusatzgepäck. Nach dem Pilotprojekt in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich und Tschechien soll die Reservierung europaweit kommen. Flixbus betonte, Fahrgäste könnten in jedem Bus weiterhin auch ohne Reservierung reisen. (dpa)

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