Pakistan

48 Tote bei Flugzeugabsturz

Solch eine ATR-42 der PIA riss 48 Menschen in den Tod.
Asuspine/Wikimedia, GFDL 1.2
Solch eine ATR-42 der PIA riss 48 Menschen in den Tod.

Nur wenige Minuten vor der Landung verschwindet Flug PK-661 von den Radarschirmen. An Bord der Turboprop von PIA waren auch zwei Österreicher.

Im Norden Pakistans ist ein Passagierflugzeug mit 48 Menschen an Bord abgestürzt. Es gebe keine Überlebenden, teilte die Zivilluftfahrtbehörde am Mittwochabend mit. Die Pakistan International Airlines hatte das Unglück zuvor bestätigt. „Wir bedauern zutiefst mitzuteilen, dass ein PIA-Flugzeug des Typs ATR-42 um 16.42 Uhr Ortszeit in der Nähe von Hawalian abgestürzt ist“, teilte ein Sprecher der Fluggesellschaft mit.

An Bord von Flug PK-661 waren demnach 42 Passagiere, fünf Crew-Mitglieder und ein Bodentechniker. Unter den Opfern seien neun Frauen und zwei Kleinkinder. Laut Airline-Website waren drei Ausländer unter den Passagieren: zwei Österreicher und ein Chinese.

Die Turboprop war in Chitral gestartet, einem Touristenort in der Nähe der Grenze zu Afghanistan, und auf dem Weg in die Hauptstadt Islamabad. Nach Angaben des Sprechers Gilani stürzte sie 75 Kilometer vor Islamabad in der Nähe des Dorfes Saddha Batolini ab. Minuten vor der geplanten Landung in Islamabad ging der Kontakt zu der Maschine verloren.

Polizisten in der Nähe des mutmaßlichen Unglücksortes sagten der dpa, das Flugzeug sei in bergigem Gelände abgestürzt. Auf Bildern waren brennende Wrackteile zu sehen. Die Armee habe Soldaten und Helikopter mobilisiert, teilte ein Sprecher mit. Die Absturzstelle ist nur schwer zugänglich. Die Ursache blieb zunächst unklar.

In Pakistan gab es in jüngster Zeit bereits einige schwere zivile Luftfahrtunglücke. 2012 starben 127 Menschen beim Absturz eines Flugzeugs der Bhoja Air, 2010 stürzte ein Airbus der Airblue kurz vor der Landung in Islamabad ab. 152 Menschen kamen dabei ums Leben. (dpa)

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