Notlandung in Portugal

Air-Astana-Flugzeug außer Kontrolle geraten

Eine Maschine der kasachischen Air Astana ist über Portugal in eine dramatische Lage geraten. Es war nicht der einzige Zwischenfall an diesem Wochenende.

Nachdem am Sonntag zeitweise eine Notlandung von Air Astana auf dem Meer in Betracht gezogen worden war, landete der Pilot die Maschine schließlich auf dem Flughafen von Beja, 150 Kilometer südöstlich von Lissabon, wie portugiesische Medien unter Berufung auf die Flugsicherungsbehörde NAV berichteten.

Der Pilot habe insgesamt dreimal zur Landung angesetzt, bis er das Flugzeug sicher zu Boden habe bringen können, berichtete die Zeitung „Público“. Zwei F-16-Kampfjets hätten die Maschine dabei begleitet. Nach Angaben der Zeitung „Jornal de Notícias“ befand sich das Flugzeug nach einer Wartung auf einem Testflug, weshalb keine Passagiere, jedoch sechs Besatzungsmitglieder an Bord waren.

Offenbar waren nach dem Start die Instrumente ausgefallen, wodurch der Pilot zeitweise die Kontrolle über die Maschine des Typs Embraer E-190 verlor und in engen Kurven über Portugal kreiste. Er setzte einen Notruf ab, worauf die Militärjets zur Hilfe losgeschickt wurden. In Beja waren Krankenwagen und Feuerwehr vor Ort. Die Crew wurde ärztlich betreut, Verletzte habe es aber nicht gegeben.

Rauch im Flugzeug – Boeing landet in Sibirien

Aufgrund von Rauch in der Kabine ist ein Flugzeug mit 282 Menschen an Bord außerplanmäßig in Sibirien gelandet. Die Boeing B-777 sei sicher auf der Landesbahn des Flughafens von Irkutsk aufgesetzt, es sei niemand verletzt worden, berichteten russische Medien am Sonntag unter Berufung auf die Behörden und den Flughafen. Der zweistrahlige Air-France-Großraumjet war demnach von Paris nach Schanghai in China unterwegs. Der Pilot hatte den Berichten zufolge den Rauch an der Grenze zwischen Russland und der Mongolei bemerkt. Air France sprach laut französischen Medien von einem „stechenden Geruch und leichtem Rauch“. Weshalb es dazu kam, war zunächst unklar. Techniker sollten die Maschine untersuchen.

Sechs Verletzte bei Boeing-Notlandung in Guyana

Bei einer Notlandung einer Boeing B-757 der Fly Jamaica Airways sind sechs Menschen verletzt worden. 118 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder waren an Bord, als die Maschine wegen einer Panne im hydraulischen System kurz nach Abflug am Freitagmorgen zum Flughafen von Guyanas Hauptstadt Georgetown zurückkehren musste, wie lokale Medien berichteten. Die Fly Jamaica Airways bestätigte den Vorfall. Zu den Verletzungen kam es, als die Maschine bei der Landung gegen Sandhaufen am Ende der Landebahn des Flughafens Cheddi Jagan stieß, der etwa 40 Kilometer südlich von Georgetown liegt. (dpa)

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