Nach Oberleitungsschaden

Bahnverkehr in Wuppertal rollt wieder an

In Wuppertal ist am Mittwochabend eine Oberleitung gerissen. Vier Gleise mussten gesperrt, Fern- und Nahverkehr umgeleitet werden. Pünktlich zum Betriebsbeginn am Donnerstag sind die Reparaturarbeiten fast abgeschlossen.

Nach aufwändigen Reparaturarbeiten an einer gerissenen Oberleitung ist der Zugverkehr in Wuppertal am Donnerstagmorgen pünktlich zu Betriebsbeginn wieder angerollt. Drei der vier betroffenen Gleise konnten gegen 4 Uhr wieder freigegeben werden, wie ein Bahnsprecher in Berlin sagte. Auf einem der Gleise müssen am Morgen allerdings noch letzte Arbeiten fortgeführt werden. Im Fernverkehr könne es daher noch zu einzelnen Verspätungen kommen, da sich die Züge nun ein Gleis teilen müssten. Die Leitung sei in der Nacht fast vollständig repariert worden.

Die Ursache für den Schaden war ein defekter Stromabnehmer auf einer S-Bahn, wie der Bahnsprecher sagte. Dieser habe die Oberleitung beschädigt. Die Bahn sei mit maximalen Kräften im Einsatz gewesen.

Die Züge mussten am Mittwochabend über Dortmund, Essen, Duisburg und Düsseldorf umgeleitet werden. Es kam zu keinen Zugausfällen, sagte der Bahnsprecher. In Düsseldorf gab es einen zusätzlichen Halt. Reisende in den betroffenen ICE und IC mussten mit einer Verspätung von 15 bis 30 Minuten rechnen.

Im Nahverkehr zählte die Deutsche Bahn eine Regionalbahnlinie sowie drei S-Bahn-Linien, auf die der Oberleitungsschaden Auswirkungen hatte. Das Verkehrsunternehmen National Express sprach von Teilausfällen und großen Verspätungen auf zwei seiner Regionallinien. Züge aus Richtung Osten endeten laut DB am Wuppertaler Hauptbahnhof. Züge aus Westen kommend beendeten ihre Fahrt in Wuppertal-Vohwinkel. Für die gesperrte Strecke zwischen Hauptbahnhof und Vohwinkel wurde ein Schienenersatzverkehr mit 50 Taxen eingerichtet.

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