Nach ICE-Brand

Schnellstrecke bei Montabaur bald wieder voll befahrbar

Ein Feuer bricht in einem ICE aus und hinterlässt neben einem zerstörten Zug auch Schäden an den Gleisen. Die sind inzwischen repariert und sollen zum Ende dieser Woche wieder voll genutzt werden können.

Gut einen Monat nach einem ICE-Brand sollen vom Sonntag an die Züge auf der Schnellstrecke Frankfurt–Köln wieder planmäßig rollen. Mit dem Betriebsbeginn in den frühen Morgenstunden werden die Bahnen auf dem Streckenabschnitt bei Montabaur wieder auf zwei Spuren fahren, wie eine Bahnsprecherin mitteilte. Allerdings könnten die Züge in dem Bereich vorerst nur mit gedrosseltem Tempo verkehren. Es seien daher Verspätungen möglich.

In einem fahrenden ICE war am 12. Oktober ein Feuer ausgebrochen. Zu dem Zeitpunkt waren mehr als 500 Menschen an Bord, die alle gerettet wurden. Fünf von ihnen erlitten leichte Verletzungen. Das Feuer zerstörte den Zug und beschädigte die Gleise auf rund 60 Metern in Fahrtrichtung. In der Gegenrichtung gab es Schäden auf einer Länge von 14 Metern.

Mit welcher Summe die Reparaturen zu Buche schlugen, teilte die Bahn nicht mit. Auch die Brandursache ist noch unklar. „Die Ermittlungen dauern weiter an“, sagte die Sprecherin. (dpa)

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