Nach ICE-Brand

Bahnstrecke Köln–Frankfurt bald wieder befahrbar

Nach dem Brand eines ICE im Westerwald sollen vom kommenden Samstag an wieder erste Züge auf der Schnellstrecke Köln–Frankfurt rollen.

Am 20. Oktober sei ein Gleis wieder nutzbar, teilte die Deutsche Bahn mit. An der betroffenen Stelle nahe dem rheinland-pfälzischen Dierdorf sei das weniger beschädigte Gleis wieder befahrbar gemacht worden. Daher könnten wieder zwei Drittel der regulären Züge auf der wichtigen Verbindung verkehren. Übergangsweise geltende Fahrpläne sollten am Freitag stehen. Nach Bahn-Angaben sind Reparaturteams weiter rund um die Uhr im Einsatz, um auch das zweite Gleis wieder herzurichten.

Das Feuer war vergangenen Freitag in einem ICE ausgebrochen. 510 Fahrgäste wurden aus dem Zug gebracht, fünf Menschen erlitten leichte Verletzungen. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, müssen nach Angaben der Bahn weitere Untersuchungen klären. Laut Aussage der Ermittler könnte das mehrere Wochen dauern. Der vordere Teil des Zuges war ins ICE-Werk nach Frankfurt-Griesheim gebracht worden, der hintere vom Brand betroffene Teil wird in Krefeld unter die Lupe genommen. (dpa)

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