Londoner Straßenbahn-Unglück

Tram war viel zu schnell unterwegs

Kein Terror, kein technischer Defekt: Menschliches Versagen führte zu dem fatalen Straßenbahn-Unglück, bei dem im Süden Londons sieben Menschen starben.

Die Straßenbahn, die vergangene Woche in London entgleist ist, war offenbar viel zu schnell unterwegs. Das geht aus einem vorläufigen Bericht der britischen Stelle für Zugunfälle hervor. Bei dem Unglück starben sieben Menschen, mehr als 50 wurden verletzt.

Statt wie erlaubt 20 Stundenkilometer, sei die Straßenbahn mit einer Geschwindigkeit von 70 Stundenkilometern in eine scharfe Kurve gerast. Der Zug wurde dabei aus den Gleisen gehoben und stürzte um. Der Fahrer war zunächst wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung festgenommen worden, kam aber später auf Kaution frei. (dpa)

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