Längere Fahrzeiten

Sanierung der ICE-Strecke Hannover–Göttingen beginnt

Neue Zeiten: Zwischen Hannover und Göttingen fahren ICEs nun länger und anders.
DB AG
Neue Zeiten: Zwischen Hannover und Göttingen fahren ICEs nun länger und anders.

In den kommenden sechs Monaten verlängert sich die Fahrzeit auf mehreren ICE-Strecken. Der Abschnitt zwischen Hannover und Göttingen wird saniert.

Die Deutsche Bahn hat am heutigen Dienstag mit der Sanierung der ICE-Strecke Hannover-Göttingen begonnen. Für Reisende bedeutet das in den kommenden sechs Monaten längere Fahrzeiten. ICE-Pendler zwischen Nord- und Süddeutschland sowie Berlin und Frankfurt müssen sich auf eine 30 bis 45 Minuten längere Fahrt einrichten. Dies ist schon in die Fahrpläne eingearbeitet. Die Züge fahren während der Arbeiten über die herkömmliche Strecke, was dort zu Ausfällen und Anpassungen im niedersächsischen Regionalverkehr führt.

Die Arbeiten sind der Auftakt einer kompletten Sanierung der Schnellstrecken Hannover-Würzburg und Mannheim-Stuttgart, die knapp 30 Jahre nach der Inbetriebnahme in Etappen bis 2023 vorgenommen wird. Bei den Bauarbeiten werden Gleise, Weichen, Schotter, aber auch die Oberleitungsmasten sowie die Strom- und Sicherungstechnik erneuert. Für die Arbeiten von Hannover bis Göttingen hat die Bahn 175 Mio. Euro veranschlagt.

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