Klimaschutz

Atmosfair registriert deutlich mehr CO2-Ausgleich

Darf man noch Fliegen? In der Klimadebatte steht auch die Touristik im Fokus.
Hemera
Darf man noch Fliegen? In der Klimadebatte steht auch die Touristik im Fokus.

Die Klimadebatte sorgt dafür, dass mehr Menschen für die Treibhausgase, die sie mit Reisen verursachen, spenden. Einen Anstieg bemerkt zumindest die Klimaschutzorganisation Atmosfair.

Klimaschutz bewegt die Menschen und die Politik – das macht sich auch bei der Klimaschutzorganisation Atmosfair bemerkbar. Dort gleichen seit einer Weile deutlich mehr Bürger und Unternehmen über Spenden die Treibhausgase aus, die sie mit Reisen verursachen. "Wir sehen schon seit dem vergangenen Sommer einen deutlichen Zuwachs", sagte Julia Zhu von Atmosfair der Deutschen Presse-Agentur.



Im Sommer 2018 rückte der heiße und trockene Sommer die Erderhitzung ins Bewusstsein der Deutschen und nach oben auf die politische Agenda. 9,5 Mio. Euro Ausgleichszahlungen seien 2018 bei der Organisation eingegangen, 40 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Trend setzt sich fort und könnte noch zunehmen, wie Zhu sagte. "2019 geht sehr stark weiter, es könnte noch einmal mehr werden als im vergangenen Jahr."

Atmosfair ist einer von mehreren Anbietern, bei denen man Flüge, Kreuzfahrten und anderes "kompensieren" kann, indem man Geld spendet. Damit werden weltweit Projekte etwa zum Energiesparen oder zur Erzeugung von Ökostrom gefördert. Andere Anbieter sind etwa Klima-Kollekte, Primaklima, Myclimate, ClimatePartner, Klimamanufaktur und Arktik. Atmosfair ist nach eigenen Angaben Marktführer in Deutschland.

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