Jahresbilanz

Air France-KLM erzielt höheren Gewinn

Wegen Streiks blieben im vergangenen Sommer viele Jets von Air France am Flughafen Paris-CDG am Boden.
Christophe Leroux Air France
Wegen Streiks blieben im vergangenen Sommer viele Jets von Air France am Flughafen Paris-CDG am Boden.

Air France-KLM hat einen turbulenten Sommer mit Chefwechsel und Streiks hinter sich. Dennoch erzielte die Fluggesellschaft im vergangenen Jahr mehr Gewinn.

Die Fluggesellschaft Air France-KLM hat im abgelaufenen Jahr mehr verdient. Unter dem Strich blieb 2018 ein Gewinn in Höhe von 409 Mio. Euro und damit deutlich mehr als ein Jahr zuvor mit 163 Millionen, wie der französisch-niederländische Konzern in Paris mitteilte. Dazu hätten auch Kosteneinsparungen beigetragen. Allerdings waren im Vorjahr hohe Einmalkosten angefallen.

Dabei konnte die Fluggesellschaft die kräftig gestiegenen Treibstoffkosten im laufenden Geschäft teilweise wettmachen. Doch die Kerosinrechnung dürfte weiter deutlich steigen. Schon für 2019 erwartet der neue Vorstandschef Benjamin Smith einen Anstieg der Treibstoffkosten um 650 Millionen auf 5,6 Mrd. Euro.


Im vergangenen Jahr steigerte Air France-KLM den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dank gestiegener Ticketpreise und besser ausgelasteter Flugzeuge um 2,5 Prozent auf 26,5 Mrd. Euro. Auch an Air France-KLM ging das Flugchaos in Europa mit Fluglotsenstreiks nicht spurlos vorüber. Zudem belasteten die steigenden Treibstoffkosten.

Der Kanadier Smith hatte im September den Chefposten bei Air France-KLM übernommen. Er folgte damit dem Franzosen Jean-Marc Janaillac, der vor dem Hintergrund eines Gehaltsstreits mit französischen Gewerkschaften zurückgetreten war.

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