Insolvente Fluggesellschaft

Benetton-Konzern und Delta sollen bei Alitalia-Rettung helfen

Wie geht es weiter mit Alitalia? Die Frist zur Rettung der insolventen Fluggesellschaft endete nun. Zwei Unternehmen wollen neben der staatlichen Eisenbahngesellschaft investieren.

Der italienische Infrastrukturkonzern Atlantia, der von der Familie Benetton kontrolliert wird, soll bei der Rettung der kriselnden Fluggesellschaft Alitalia helfen. Die staatliche Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato (FS) wählte das Unternehmen am gestrigen Montagabend als Mitinvestor aus. Daneben seien die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines und das Finanzministerium in Rom an der Operation beteiligt, teilte FS mit.

Atlantia war letztes Jahr in die Schlagzeilen geraten, weil der Konzern den Autobahnbetreiber Autostrade per l'Italia kontrolliert, der auch für den Brückeneinsturz von Genua verantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen betreibt auch den Flughafen Fiumicino in Rom, den Sitz von Alitalia.

Die Frist für die Rettung der Fluggesellschaft wurde bereits mehrmals verschoben und endete am gestrigen Montag. Der ehemalige Staatsflieger mit derzeit rund 11.000 Arbeitsplätzen hatte vor mehr als zwei Jahren Insolvenz angemeldet und fliegt mit einem Brückenkredit der italienischen Regierung.

Vize-Premier und Industrieminister Luigi Di Maio erklärte, noch nicht vorzeitig jubeln zu wollen. Er wolle zuerst einen "ernsthaften Betriebsplan" sehen.

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  1. Andreas W. Schulz
    Erstellt 16. Juli 2019 15:44 | Permanent-Link

    Wie soll diese bunte Investorentruppe das schaffen, woran schon wesentlich andere, der Aufgabe wesentlich näher gestandene Investoren kläglich gescheitert sind ?

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