Hauptstadt-Flughafen

Erneuter Rückschlag für den BER

So lange die Brandschutz-Türen und die Sprinkler-Anlage nicht funktioniere, kann das Terminal am BER nicht in Betrieb genommen werden.
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
So lange die Brandschutz-Türen und die Sprinkler-Anlage nicht funktioniere, kann das Terminal am BER nicht in Betrieb genommen werden.

Der Flughafen-Ausschuss des Brandenburger Landtags bringt neue Fakten ans Tageslicht. Schon Mitte Dezember war wohl klar, dass es mit einer baldigen Inbetriebnahme wieder nichts wird.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat den erneut geplatzten Eröffnungstermin für den Hauptstadt-Flughafen BER als „klaren Rückschlag für das Projekt“ gewertet. „Ich bin aber fest davon überzeugt, dass auch das jetzt aufgetauchte Problem gelöst werden kann“, betonte Woidke heute im Flughafen-Ausschuss des Brandenburger Landtags. „Probleme sind dafür da, um gelöst zu werden.“ Er selbst sei in der zweiten Januarwoche über die gravierenden Probleme bei der Steuerung der Türen informiert worden, sagte der Regierungschef. Der Flughafen-Ausschuss tagte in Blankenfelde-Mahlow (Teltow-Fläming).

Flughafenchef Karsten Mühlenfeld erklärte, er habe den Aufsichtsrat Mitte Dezember über die neuen Probleme bei der elektronischen Steuerung der Türen im Terminal informiert. „Diese Probleme hätten gelöst werden können, wenn die betreffende Firma ausreichend Personal auf die Baustelle gebracht hätte“, sagte Mühlenfeld. „Von den notwendigen 200 Mitarbeitern waren in der Zeit nach den Feiertagen aber weniger als die Hälfte da.“ Daher habe der Zeitplan nicht mehr gehalten werden können.

Am Wochenende war bekannt geworden, dass der Hauptstadt-Flughafen BER auch in diesem Jahr nicht eröffnet werden kann, weil die Steuerung der Brandschutz-Türen und die Sprinkler-Anlage nicht funktionieren. (dpa)

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