Griechenland

Fährstreik in der Ägäis beendet

Die griechischen Seeleute haben ihren Streik nach acht Tagen ausgesetzt. Zuvor hatte es Proteste von Inselbewohnern gegeben.

Das Chaos im Fährverkehr in der Ägäis ist beendet. Die griechischen Seeleute hätten ihren Streik nach acht Tagen ausgesetzt, sagte der Präsident der Seeleute-Gewerkschaft PNO, Giannis Halas, bereits am Samstag dem griechischen Fernsehen. Wegen des seit dem 2. Dezember andauernden Streiks war es zu Engpässen bei der Versorgung der Inseln gekommen.

Aufgebrachte Bauern hatten am Freitagabend im Hafen von Heraklion auf Kreta mit Leuchtkugeln und Feuerwerk die Besatzungen von Fähren attackiert. Die Bauern forderten, dass die streikenden Seeleute Sonderfahrten von Fähren erlauben, damit die Landwirte ihr Gemüse und Obst in Kühllastwagen exportieren können. Auf mehreren Inseln kam es nach Angaben von Bürgermeistern zu Engpässen bei der Versorgung mit Treibstoffen und Medikamenten.

Die Seeleute-Gewerkschaft protestiert gegen geplante Steuererhöhungen. Die Seeleute wehren sich zudem gegen Rentenkürzungen und die in ihrer Branche weit verbreitete Kurz- und Schwarzarbeit. (dpa)

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