Germanwings

Sofortzahlungen an Angehörige fließen

Die Lufthansa hat damit begonnen, den Hinterbliebenen der Germanwings-Opfer Soforthilfen auszuzahlen. Der Betrag von 50.000 Euro pro Opfer sei in bereits 80 Fällen angewiesen worden.

Das sagte am Dienstag ein Sprecher des Dax-Konzerns in Frankfurt. Damit haben bereits mehr als die Hälfte der Hinterbliebenen Geld erhalten. Beim Absturz einer Germanwings-Maschine aus Barcelona waren am 24. März in den französischen Alpen 150 Menschen ums Leben gekommen. Der Co-Pilot soll die Maschine nach den bisherigen Erkenntnissen absichtlich zum Absturz gebracht haben.

Die Überbrückungshilfe werde umgehend gezahlt, sobald alle erforderlichen Daten und Dokumente vorlägen, erläuterte der Lufthansa-Sprecher. Es gebe keinen Bearbeitungsrückstau. Über die endgültige Höhe der individuellen Entschädigung werde erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Das Versicherungskonsortium der Lufthansa hat 300 Mio. Dollar für die Kosten des Flugzeugabsturzes zurückgestellt.

An der Kölner Trauerfeier für die Opfer des Germanwings-Absturzes wird am kommenden Freitag Lufthansa-Chef Carsten Spohr teilnehmen. Neben dem Vorstandschef der Konzernmutter werden zudem die drei Germanwings-Geschäftsführer Thomas Winkelmann, Axel Schmidt und Oliver Wagner erwartet, wie ein Unternehmenssprecher am Dienstag sagte. Auch Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) werden zu dem Trauergottesdienst im Kölner Dom erwartet. (dpa)

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