Gegroundete B-737max

Boeing zahlt American Airlines Schadenersatz

Beim Rollout der B-737max-9 war die Welt noch in Ordnung. Doch mittlerweile ist der jüngste Boieng-Jet seit Monaten mit einem Flugverbot belegt.
The Boeing Company
Beim Rollout der B-737max-9 war die Welt noch in Ordnung. Doch mittlerweile ist der jüngste Boieng-Jet seit Monaten mit einem Flugverbot belegt.

In der Krise um das Unglücksmodell Boeing B-737max hat sich der US-Flugzeug-Hersteller Boeing mit American Airlines auf eine Schadenersatz-Zahlung geeinigt.

Die Höhe sei vertraulich, sagte der Vorstandschef der Fluggesellschaft, Doug Parker. Er gab aber an, American Airlines wolle einen Anteil von 30 Mio. US-Dollar (umgerechnet 27 Mio. Euro) im Rahmen der Gewinnbeteiligungsstrategie an die Mitarbeiter weitergeben. Diese leisteten trotz der "andauernden Herausforderungen" weiterhin tolle Arbeit für die Kunden, begründete der Vorstandschef den Schritt.

Angesichts der ungewissen Wiederzulassung der B-737max hatte die Airline erst Mitte Dezember angekündigt, den Krisenjet voraussichtlich bis zum 7. April aus ihrer Planung zu streichen. Wegen zwei Abstürzen (im Oktober 2018 und März 2019) mit insgesamt 346 Toten gilt seit Mitte März 2019 ein Startverbot für die Flugzeuge.

American Airlines und andere Fluggesellschaften mussten wegen des Ausfalls bereits zahlreiche Flüge streichen. Auf eine rasche Wiederzulassung der B-737max deutet derzeit wenig hin.
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