Fraport

Zuschlag für zwei Flughäfen in Brasilien

Fraport betreibt künftig den Flughafen in Porto Alegre – ist im Gegenzug aber auch zu Investitionen verpflichtet.
Rhcastilhos/wikimedia, CC BY-SA 3.0
Fraport betreibt künftig den Flughafen in Porto Alegre – ist im Gegenzug aber auch zu Investitionen verpflichtet.

Fraport hat den Zuschlag bei der Privatisierung von zwei Großflughäfen in Brasilien bekommen. Bei einer Versteigerung in São Paulo konnte Fraport die Konzessionen für den Betrieb der Flughäfen in Fortaleza und in Porto Alegre ersteigern.

Für den Zuschlag in Fortaleza lag der Preis bei 425 Mio. Reais (126,5 Mio Euro), für Porto Alegre bei 290,5 Mio. Reais (86,4 Mio Euro) – allerdings summieren sich laut Fraport die Gesamtkosten über die Konzessionszeit von 30 Jahren bei Fortaleza auf rund 446 Mio. Euro und für 25 Jahre Laufzeit bei Porto Alegre auf 113 Mio. Euro. Hinzu kommt eine jährliche fünfprozentige Umsatzabgabe.

Zudem ging der Flughafen in Salvador an das Unternehmen Vinci Airports und der Flughafen im Ferienort Florianópolis an Zürich International Airport. Die Regierung konnte bei der Versteigerung im Rahmen der Privatisierungsbemühungen zur Senkung des Defizits rund 1,46 Mrd. Reais (435 Mio. Euro) einnehmen.

Sie konnte insgesamt mehr Geld erlösen als veranschlagt. Mit der Konzession bekommen die Betreiber die Rechte für Terminals, Pisten und Abstellplätze auf dem Flughafengelände, sind aber auch zu Investitionen verpflichtet. (dpa)

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