Flughafenverband

ADV verlangt scharfe Verfolgung von Drohnen-Piloten

Der Flughafenverband ADV verlangt ein konsequentes Vorgehen gegen Drohnen-Piloten. Am Morgen hatte ein Vorfall den Frankfurter Flughafen vorübergehend lahmgelegt.

Nach der erneuten Drohnensichtung am Frankfurter Flughafen verlangt der Branchenverband ADV eine konsequente Verfolgung der Verantwortlichen. Verstöße gegen die Flugverbotszonen müssten mit allem Nachdruck verfolgt werden, erklärte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel in Berlin. "Flughafenbetreiber sind auf schnelle und effektive Abwehrmaßnahmen durch die Polizeibehörden angewiesen, um Einschränkungen für den Flugbetrieb zu vermeiden."

Tatsächlich verfügen Flughäfen und Behörden nur über wenige Abwehrmöglichkeiten gegen unbemannte Flugobjekte. Militärische Detektions- und Störsysteme, wie sie in Großbritannien zum Einsatz kommen, sind bislang an deutschen Verkehrsflughäfen nicht installiert. Die Drohnenabwehr ist nach Auffassung der Behörden eine Aufgabe der Polizeien von Bund und Ländern. Erneut war am heutigen Donnerstagmorgen ein Polizeihubschrauber aufgestiegen, um die Drohne zu verfolgen.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

  1. Heggemann, Arnold
    Erstellt 9. Mai 2019 18:43 | Permanent-Link

    Wie immer in D., erst wenn etwas -schlimmes- passiert ist, werden
    die Politiker wach mit "schönen" Worten vor allen Kameras.
    Aber praxisbezogene, schnelle Lösungen vorab =Fehlanzeige.
    Ein Unglück durch Drohnen ist jetzt vorhersehbar. Leider!

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