Flughafen-Betreiber

Zweites BER-Terminal darf gebaut werden

Das Terminal T2 soll Check-in, Gepäckausgabe, Sicherheitskontrollen sowie Service-Einrichtungen und Gastronomie beherbergen.
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Das Terminal T2 soll Check-in, Gepäckausgabe, Sicherheitskontrollen sowie Service-Einrichtungen und Gastronomie beherbergen.

Der BER erhält ein weiteres Terminal. Das Gebäude wurde nun genehmigt – es soll Platz für zusätzliche sechs Millionen Fluggäste im Jahr schaffen.

Am neuen Hauptstadt-Flughafen Berlin darf ein weiteres Terminal gebaut werden. Das Bauordnungsamt des Landkreises Dahme-Spreewald habe die Genehmigung für das Terminal 2 erteilt, teilte die Flughafen-Gesellschaft Berlin Brandenburg mit. Das Gebäude soll neben dem Hauptgebäude entstehen und pro Jahr Platz für sechs Mio. zusätzliche Passagiere schaffen.

Nach etlichen Verzögerungen soll der BER im Oktober 2020 öffnen. Parallel wird der Flughafen aber bereits ausgebaut. Damit soll vermieden werden, dass er nach der Eröffnung zu klein ist. Das Zusatzterminal soll nach Industriebaustandard hochgezogen werden. Die Vorbereitungen für den Bau liefen bereits, sagte ein Sprecher.

Flughafen-Chef Engelbert Lütke Daldrup hatte Mitte Juli gesagt, wenn alles gut laufe, könne das Terminal 2 mit dem Hauptgebäude öffnen. Darauf festlegen wollte er sich aber nicht. Für den Bauauftrag verdoppelte der Aufsichtsrat den Finanzrahmen zuletzt auf 200 Mio. Euro. Wer Generalplaner wird, ist noch nicht entschieden. Die Vergabeentscheidung soll im August fallen, wie der Flughafen-Sprecher sagte.

Im neuen Terminal soll es einen Check-in, Sicherheitskontrollen und eine Gepäckausgabe geben. Wer dort eincheckt, gelangt über Brücken in die Wartezonen im Nordflügel des Hauptterminals. Von dort starten dann die Maschinen. Das T2 unterscheidet sich äußerlich von den bestehenden lichten Glas- und Betongebäuden. (dpa)

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