Flugbegleiter-Streik vom Sonntag

Lufthansa beklagt rund 100 Flugausfälle

Nach dem Warnstreik der Flugbegleiter bei vier Lufthansa-Töchtern ist der Flugbetrieb am Montag wieder normal angelaufen.

"Wir können unser übliches Angebot fliegen", sagte eine Konzernsprecherin in Frankfurt. Sie bestätigte die geschätzte Zahl von rund 100 Starts, die am Sonntag in der Folge des erst um Mitternacht beendeten Streiks an deutschen Flughäfen abgesagt werden mussten. Der Lufthansa war es damit nicht gelungen, die von der Gewerkschaft UFO organisierten Arbeitsniederlegungen komplett ins Leere laufen zu lassen. Man werde das Geschehen bewerten und prüfe weiterhin juristische Schritte, sagte die Sprecherin.

Auch die Gewerkschaft UFO will mit ihren Tarifkommissionen besprechen, wie es weitergeht. Sie befindet sich bei der Lufthansa-Kerngesellschaft sowie bei den deutschen Töchtern Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und Sunexpress Germany in einem Arbeitskampf und hat eine Urabstimmung über unbefristete Streiks eingeleitet. Diese sollen zum 1. November abgeschlossen werden.
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