Flugbegleiter-Gewerkschaft

Gericht erklärt UFO-Vorstandswahl für ungültig

Die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO verstrickt sich immer tiefer in juristische Schwierigkeiten. Das Amtsgericht Darmstadt hat die Wahl des aktuellen Vorstandes aus drei Personen für "schwebend ungültig" erklärt.

Das bestätigten sowohl die Gewerkschaft als auch der Lufthansa-Konzern. Grund ist laut einem "Handelsbatt"-Bericht ein schwerer Verfahrensfehler bei der Nachbenennung von zwei Vorständen. Zur entscheidenden Sitzung seien nur zwei der fünf Mitglieder des verantwortlichen gewerkschaftlichen Beirats eingeladen worden.

Unklar bleiben zunächst die Folgen für die angedrohten Arbeitskämpfe der Flugbegleiter im LH-Konzern. Bei der Tochter Eurowings hat der strittige Vorstand gerade die Mitglieder zu einer Urabstimmung über Streiks aufgerufen, die noch im August beginnen könnten.

Die Lufthansa sieht sich in ihrer Haltung bestätigt, dass die Gewerkschaft derzeit nicht über einen rechtmäßig gewählten Vorstand verfüge und daher auch nicht handlungsfähig sei. Ein UFO-Sprecher sagte, dass man den Vorgang prüfen werde. Es handele sich um einen vorläufigen Beschluss, zu dem sich die UFO nun äußern könne.

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