Flugbegleiter begehren auf

Streik bei Ryanair geht weiter

Das Kabinenpersonal von Europas größtem Billigflieger Ryanair setzt am heutigen Donnerstag seinen zweitägigen Ausstand fort. Dabei werden voraussichtlich erneut zahlreiche Flüge von und nach Spanien, Belgien und Portugal ausfallen.

Bereits am Mittwoch hatte der Ausstand mitten in der Ferienzeit bei vielen Reisenden für Unmut gesorgt. Ärger herrschte vor allem wegen der kurzfristigen Streichung Dutzender Flüge in Italien, speziell in Bergamo und Pisa.

Am zweiten Tag des Streiks fallen wieder zahlreiche Flüge von und nach Belgien aus. Am Brüsseler Flughafen sind am heutigen Donnerstag 22 von 40 Flügen gestrichen, wie eine Sprecherin sagte. Etwa 4200 Passagiere können ihre ursprünglich geplante Reise oder umbuchen.

Insgesamt musste der irische Billigflieger wegen der fehlenden Flugbegleiter europaweit um die 500 Verbindungen streichen. Die Gesellschaft hatte ursprünglich von 300 Ausfällen in Spanien, Portugal und Belgien gesprochen. Auch an mehreren deutschen Airports waren Flüge annulliert worden. Die Flugbegleiter fordern mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen. (dpa)

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