Flugausfälle in den USA

Schneesturm schwächer als erwartet

New York City im Schnee – ganz so heftig wie erwartet wurde die Metropole nicht getroffen.
@imago/Russian Look
New York City im Schnee – ganz so heftig wie erwartet wurde die Metropole nicht getroffen.

Sogar der Besuch von Bundeskanzlerin Merkel in Washington wurde wegen des drohenden Schneesturms verschoben – aber dann kam es in weiten Teilen der US-Ostküste doch nicht ganz so heftig vom Himmel wie gedacht.

Ein Wintersturm hat große Teile des Nordostens der USA mit einer dicken Schneedecke überzogen. Mit heftigem Wind und einer Mischung aus Regen und Schnee zog der Sturm, den der Weather Channel „Stella“ taufte, am Dienstag über die Region hinweg. Schulen und Geschäfte blieben in zahlreichen Städten geschlossen, Tausende Flüge, Zug- und Busverbindungen wurden gestrichen, der öffentliche Nahverkehr war eingeschränkt. Rund 18 Millionen Menschen waren betroffen. Vereinzelt gab es Stromausfälle.

Der Sturm fiel allerdings deutlich weniger heftig aus als zunächst erwartet. Für die Millionenmetropole New York hatten Meteorologen bis zu 50 Zentimeter Schnee vorhergesagt, stuften die Prognose aber am Dienstagmorgen auf bis zu 15 Zentimeter herunter. „Der Sturm bleibt dichter an der Küste und warme Luft wird hereingebracht“, sagte Joe Pollina vom Nationalen Wetterdienst der „New York Times“. „Der Schnee wird zu Matsch, ein Winter-Mix, der die Gesamtschneehöhen sinken lässt.“

Auch in den Neuengland-Staaten sowie Teilen von New Jersey, Pennsylvania, Ohio, West Virginia, Maryland und Delaware schneite es – im Norden teils etwas heftiger, im Süden teils etwas weniger heftig. Ein für Dienstag in Washington geplantes Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und US-Präsident Donald Trump war wetterbedingt auf Freitag verschoben worden. (dpa)

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