Flottenerweiterung

Air France-KLM ordert zehn Airbus 350

Die A-380 gehören bei Air France bald der Vergangenheit an. Sie werden unter anderem durch A-350-900 ersetzt.
Air France
Die A-380 gehören bei Air France bald der Vergangenheit an. Sie werden unter anderem durch A-350-900 ersetzt.

Die Air-France-KLM-Gruppe will ihre Langstreckenflotte modernisieren und rationalisieren. Daher setzen die Konzerne auf verschiedene Flugzeugtypen von Airbus und Boeing.

 

Die Aufsichtsräte von Air France und Air France-KLM sind bezüglich des Austauschs der Airbus 380, die zu Air France gehören, zu einer Entscheidung gekommen und haben einer Festbestellung von zehn Airbus 350-900 zugestimmt. Damit führt Air France-KLM ihre Strategie der Flottenrationalisierung und -vereinfachung weiter fort. Die niederländische KLM ist bereits auf einem guten Weg, ihre Langstreckenflotte zu vereinfachen, die schlussendlich nur aus Boeing-777- und -787-Modellen bestehen wird. 

Bei Air France wird die nun verkündete Bestellung die Gesamtzahl der A-350 auf 38 erhöhen, inklusive drei bereits ausgelieferter. Auch Air France will ihre Flotte mit dann 116 Fliegern vereinfachen und dabei bis 2023 auf vier Flugzeugtypen setzen: Airbus 330 und A-350 sowie Boeing 787 und B-777. Wie auch KLM erhofft sich Air France durch den Schritt größere operationale Flexibilität und Größenvorteile, insbesondere durch die Reduzierung der Anzahl der Pilotenqualifikationen auf drei bis zum Jahr 2023.

Die neuen Jets vom Typ A-350 sollen bei Air France den Riesen-Airbus A-380 ersetzen, der Ende 2022 ausgeflottet werden soll. Der Airbus 350-900 zeichnet sich durch 25 Prozent weniger Treibstoffverbrauch im Vergleich zu Flugzeugen der vorherigen Generation aus.

"Die Rationalisierung und Modernisierung der Air-France-KLM-Flotte ist essenziell, um die wirtschaftliche und betriebliche Leistungsfähigkeit zu verbessern", sagt Benjamin Smith, CEO der Air France-KLM Group. Der A-350-900 sei entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Gruppe zu verbessern, so Smith weiter.

Anne Rigail, CEO bei Air France, sagt: "Mit einer Investition von mehr als einer Milliarde Euro pro Jahr ist die Flottenmodernisierung unser wichtigster Hebel, um das Ziel zu erreichen, unsere CO2-Emissionen bis 2030 um 50 Prozent pro Passagier pro Kilometer zu senken."

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