Fliegendes Personal

Ryanair wehrt sich gegen Dumping-Vorwürfe

Wenn es um die Bezahlung von Piloten geht, dann sei Ryanair ein attraktiver Arbeitgeber. Das sieht zumindest der Personalchef des Billigfliegers so.

Der Billigflieger Ryanair hat Vorwürfe zu schlechten Arbeitsbedingungen seines fliegenden Personals zurückgewiesen. Insbesondere der Markt für Piloten sei hochreguliert und internationalisiert, sagte der Airline-Personalchef Eddie Wilson der dpa. Letztlich könnten sich Piloten weltweit ihre Arbeitsstelle aussuchen. „Wir brauchen und haben attraktive Arbeitsbedingungen, damit die Leute überhaupt zu uns kommen.“

Sowohl die deutschen Luftverkehrsgewerkschaften Ufo und Vereinigung Cockpit als auch hessische Landtagsabgeordnete haben dem Billigflieger vorgeworfen, ihre Kostenvorteile auch zulasten des Personals zu erreichen. Ryanair will vom kommenden Frühjahr an auch ab Frankfurt starten und erhält dafür Gebühren-Rabatte vom Flughafen-Betreiber Fraport. (dpa)

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