Finanzprognosen

Easyjet will in Tegel von nun an Geld verdienen

Der Aufbau der neuen Station in Berlin-Tegel war ein kostspieliges Unterfangen.
Günter Wicker
Der Aufbau der neuen Station in Berlin-Tegel war ein kostspieliges Unterfangen.

Die Übernahme von Teilen der Air Berlin hat Easyjet Millionen gekostet – nun soll sie sich für den britischen Billigflieger auszahlen. Im neuen Geschäftsjahr, das im Oktober beginnt, will Easyjet am Berliner Flughafen Tegel Geld verdienen.

Für das jetzt endende Geschäftsjahr geht das Unternehmen noch von Anlaufverlusten von 115 Mio. Pfund (umgerechnet 129 Mio. Euro) an dem neuen Standort aus. Dies teilt Easyjet mit. Zusammen mit Sonderkosten summiert sich der Fehlbetrag am neuen zweitgrößten Standort auf 160 Mio. Pfund (179 Mio. Euro) – wie vom Management zu Anfang prognostiziert.

Insgesamt sieht sich der Billigflieger auf Kurs. Der um Sonderposten bereinigte Vorsteuergewinn dürfte zwischen 570 und 580 Mio. britische Pfund (639 bis 651 Mio. Euro) erreichen, hieß es. Bisher war Easyjet-Chef Johan Lundgren von 550 bis 590 Mio. Pfund ausgegangen. Im kommenden Geschäftsjahr bis Ende September 2019 will Europas zweitgrößter Billigflieger das Flugangebot nun um zehn Prozent ausweiten.

Easyjet unterhält in Tegel 25 Maschinen, die von Air Berlin übernommen wurden. Zwölf Flugzeuge fliegen vom zweiten Berliner Flughafen in Schönefeld. (dpa)

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