Fährentausch

Stena Line wechselt Travemünde-Fähre

Die Stena Nordica kommt vom Oktober an auf der Route Karlskrona–Gdynia zum Einsatz.
Stena Line
Die Stena Nordica kommt vom Oktober an auf der Route Karlskrona–Gdynia zum Einsatz.

Die schwedische Fährreederei Stena Line tauscht nach dem Sommer Schiffe auf drei Routen aus. Betroffen ist davon auch eine Strecke ab Travemünde.

Nach der Sommersaison lässt Stena Line die Stena Gothica wieder auf der Route Travemünde–Liepaja verkehren. Dort ersetzt sie dann die Stena Nordica. Durch den Tausch verkehren auf der Route zwischen Travemünde und der drittgrößten lettischen Stadt zwei baugleiche Schwesterschiffe. Beide Kombifähren sind 171 Meter lang und 21 Meter breit. Die in Italien gebauten Schiffe bieten zudem eine knapp 1,6 Kilometer lange Spur für LKW und Trailer. „Der Tausch ist die Konsequenz aus dem starken Wachstum der Baltikum-Dienste sowie der Nachfrage nach Frachttonnage“, begründet die Reederei den Schritt.

Die im vergangenen Jahr übernommene Kombifähre Hammerodde (Baujahr 2005) soll Mitte September auf die Route Frederikshavn–Göteborg kommen. Dort ersetzt sie die Stena Gothica. Nach Indienststellung der von der dänischen Reederei Faergen erworbenen Hammerodde wird das Schiff auch einen neuen Namen erhalten.

Die dritte Route, auf der Stena Line die Tonnage wechselt, ist Karlskrona–Gdynia. Dort verkehrt von Oktober an die Stena Nordica und ersetzt die bis dahin angemietete Fähre Gute. Die knapp 170 Meter lange Stena Nordica wurde im Jahr 2000 in Japan gebaut und verfügt über eine Frachtladespur von zwei Kilometer Länge.

Die 1962 in Göteborg gegründete Stena Line betreibt derzeit eine Flotte von 35 Schiffen. Im Jahr 2017 wurden 7,3 Mio. Passagiere befördert sowie 1,6 Mio. Autos und zwei Millionen Frachteinheiten transportiert. (LS)

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