Fähren

Fjord-Line-Katamaran läuft vom Stapel

Der nagelneue Katamaran der Fjord Line, getauft auf den Namen Fjord FSTR.
Ford Lines
Der nagelneue Katamaran der Fjord Line, getauft auf den Namen Fjord FSTR.

Die sparsame High-Speed-Fähre soll auf der Route Hirtshals–Kristiansand fahren. Im Laufe der Saison soll sie dort zum Einsatz kommen.

Der nagelneue Katamaran der Fjord Line, getauft auf den Namen Fjord FSTR, ist bei der Austal Schiffswerft auf den Philippinen vom Stapel gelaufen. Das Schiff ersetzt auf der Route Hirtshals–Kristiansand die HSC Fjord Cat. Dadurch werde die Kapazität auf dem schnellsten Seeweg zwischen Dänemark und Norwegen verdoppelt.

David Singelton, administrierender Geschäftsführer bei Austal Limited, bezeichnet den Stapellauf als Erfolg. "Das Schiff, das wir für die Fjord Line gebaut haben, ist äußerst beeindruckend und das erste von mehreren großen Hochgeschwindigkeitsschiffen, die künftig in der Austals Werft auf den Philippinen gebaut werden", sagte er.

Im Sommer 2017 hatte die australische Werft den Zuschlag für den Bau des Schiffes bekommen. Der eigentliche Bau begann dann im Frühjahr 2018. "Wir sind sehr gespannt, wie unsere Fahrgäste den neuen Katamaran finden", sagt Fjord-Line-CEO Rickard Ternblom.

Der neue Katamaran vermindere den CO2-Ausstoß pro Passagierkilometer um ein Drittel im Vergleich zum jetzt eingesetzten Schiff. Zudem seien das Fahrsteuerungssystem sowie die Fahreigenschaften und der Komfort verbessert worden. Bei der Fahrt über den Skagerrak zwischen Dänemark und Norwegen minimiere die neue Rumpfform nicht nur den Treibstoffverbrauch, sondern auch den Wellengang, sagte Ternblom.

Fjord FSTR soll die Route im Laufe der Saison übernehmen. Zum Saisonstart am 3. April wird zunächst Fjord Cat eingesetzt.
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