Engpässe am Himmel

Easyjet erwartet wieder schwierigen Sommer für Flugreisende

Berlin ist der größte Standort Easyjets außerhalb Großbritanniens.
Günter Wicker/Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Berlin ist der größte Standort Easyjets außerhalb Großbritanniens.

Easyjet erwartet einen weiteren Sommer mit Herausforderungen für den Flugverkehr. Die Airline will mit zusätzlichen Crews und Ersatzfliegern gegensteuern.

Die Fluggesellschaft Easyjet stellt sich erneut auf Schwierigkeiten für Flugreisende im Sommer ein. "Wir als Easyjet gehen davon aus, dass es auch in diesem Sommer sicherlich ein Sommer wird, der von Herausforderungen begleitet werden wird", sagte Deutschlandchef Stephan Erler anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Airline in Berlin. Es könnte Probleme bei der europäischen Flugsicherung geben, aber auch operative Probleme, also etwa Schwierigkeiten bei der Abfertigung an den Flughäfen.

Darauf bereite sich die Fluggesellschaft unter anderem mit zusätzlichen Crews und Ersatzfliegern vor, die an verschiedenen Flughäfen in Europa stationiert seien. So lasse sich bei Verspätungen oder technischen Problemen immer eine Ersatzmaschine "hoffentlich an der richtigen Stelle positionieren", sagte Erler. Konkrete Zahlen zu zusätzlichen Crews oder Maschinen konnte er nicht nennen. Ganz verhindern ließen sich die Probleme aber auch damit nicht: "Es wird sicherlich im Sommer zu Engpässen kommen."

Ursachen für das große Flugchaos im vergangenen Sommer war neben Streiks und dem Wetter aber vor allem das starke Wachstum des europäischen Luftverkehrs, das die Infrastruktur überlastet.

Seit 2004 fliegt Easyjet von und nach Berlin. Die Hauptstadt ist der größte Standort der britischen Airline außerhalb Großbritanniens. Easyjet hat in Schönefeld und Tegel insgesamt 35 Maschinen. Anfang 2018 hatte Easyjet in Berlin-Tegel das Geschäft der insolventen Air Berlin übernommen.

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