Drastischer Einbruch

Irans Flugverkehr kommt nahezu zum Erliegen

So gut wie nichts geht mehr: Auch Teherans Khomeini Airport dürfte in diesen Tagen so gut wie ausgestorben sein.
IKIA
So gut wie nichts geht mehr: Auch Teherans Khomeini Airport dürfte in diesen Tagen so gut wie ausgestorben sein.

Der Iran ist von der Corona-Pandemie besonders betroffen. Das hat auch Auswirkungen auf den Flugverkehr: Aufgrund der Pandemie kam es bei der Anzahl der Flugpassagiere zu einem 96-prozentigen Rückgang.

Die nationale Luftfahrtbehörde hat im August 84 Prozent weniger Auslandsflüge, 96 Prozent weniger Fluggäste und 80 Prozent weniger Luftfracht registriert. Mit diesem drastischen Rückgang ist der zivile Luftverkehr besonders stark von der Corona-Krise im Land betroffen, so die Behörde nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna am Montag.


Nach dem Ausbruch der Corona-Krise Ende Februar fliegen immer weniger ausländische Fluggesellschaften in den Iran. Außerdem dürfen nur Ausländer oder Iraner mit ausländischem Pass, einer langfristigen Aufenthaltserlaubnis oder einer Bestätigung für eine dringende Dienstreise in die Flieger einsteigen. Iranische Touristen dürfen die Flüge bis auf Weiteres nicht benutzen.

Die Corona-Pandemie hat den Iran besonders stark getroffen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Samstag gibt es bereits über 23.000 Corona-Tote, bei mehr als 400.000 Infektionen. Das Ministerium befürchtet, dass im Herbst die Fallzahlen noch weiter steigen werden.

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