Donau-Schiffsunglück

Starke Strömung verhindert Bergung von Aussflugsschiff in Budapest

Vier Tage nach dem schweren Unglück auf der Donau mit mindestens sieben Toten bemühen sich Einsatzkräfte in Budapest weiter um die Bergung des Wracks.

In seinem Inneren werden weitere Tote vermutet. Zwar verbesserten sich über das Wochenende die Wetterbedingungen in der ungarischen Hauptstadt, doch gibt es immer noch sehr starke Strömungen in der Donau. So war es am Morgen ungewiss, ob Spezialtaucher erstmals zu dem am 29. Mai gesunkenen Ausflugsschiff Hableany (übersetzt: Nixe) vordringen könnten. 21 Opfer der Katastrophe werden immer noch vermisst.

Das kleine Ausflugsschiff mit einer südkoreanischen Reisegruppe an Bord war mit dem wesentlich größeren Flusskreuzfahrtschiff Viking Sigyn zusammengestoßen. Die genauen Ursachen der Kollision sind noch unklar. Der ukrainische Kapitän des Kreuzfahrtschiffes wurde festgenommen und kam in Untersuchungshaft. Die ungarische Staatsanwaltschaft wirft ihm Gefährdung der Flussschifffahrt vor.

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