Deutschland–Dänemark

Fährverkehr läuft wieder normal

Auch zwischen Rostock und Gedser fahren die Scandlines-Fähren nun wieder wie gewohnt.
Scandlines/Lars Sørensen
Auch zwischen Rostock und Gedser fahren die Scandlines-Fähren nun wieder wie gewohnt.

Nachdem eine Bombendrohung den Fährverkehr auf der Ostsee zwischen Deutschland und Dänemark über Stunden am Mittwoch völlig lahmgelegt hat, ermittelt die Polizei.

Der Verkehr läuft nach Angaben der Reederei Scandlines am heutigen Donnerstag wieder völlig normal. Es habe keine Wartezeiten mehr gegeben, weder in Rostock noch in Puttgarden.

Die Lübecker Polizei war noch bis nach Mitternacht im Einsatz gewesen, zuletzt um den Betrieb wieder in Fluss zu bekommen. Vor dem Fährbahnhof hatten sich über mehrere Kilometer vor allem Lastwagen gestaut. Die Durchsuchung der letzten Fähre, der Schleswig-Holstein, war laut Polizei um 22.30 Uhr abgeschlossen. Auch hier wurde Entwarnung gegeben. Es seien keine verdächtigen Gegenstände entdeckt worden.

Die dänische Polizei wollte sich am Donnerstag nicht genauer zur Art der Bedrohung äußern, auch nicht, ob die Drohung von einem Mann oder einer Frau kam. Scandlines sprach von einer sehr konkreten Drohung, wobei unklar geblieben sei, gegen welche Fähre sie gerichtet gewesen sei. Von der Unterbrechung des Fährverkehrs auf der sogenannten Vogelfluglinie seien etwa 1500 Passagiere betroffen gewesen. (dpa)

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