Deutsche Bahn

Weniger Taschendiebstähle

Ein jahrelanger Trend ist offenbar gebrochen. Die Zahl der angezeigten Taschendiebstähle geht im Schienenverkehr zurück.

Auf Bahnhöfen und in Zügen ist die Zahl der Taschendiebstähle 2016 deutlich zurückgegangen. 2015 seien noch 44.800 Fälle angezeigt worden, nun erheblich weniger, sagte ein Bahnsprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die genaue Zahl stehe noch nicht fest, von Januar bis November habe die Bundespolizei jedoch lediglich etwa 38.000 Taschendiebstähle erfasst. Der jahrelange Trend zu immer mehr solcher Straftaten sei damit gebrochen. So gab es 2012 noch 24.600, im Jahr 2013 dann 30.000 und 2014 insgesamt 35.700 Anzeigen wegen Diebstählen in Zügen und Bahnhöfen.

Polizisten und Bahnmitarbeiter seien seit Anfang 2016 verstärkt in zivil auf der Jagd nach Taschendieben. Sie sprächen auch häufiger Reisende und Passanten an, „wenn sie offene Taschen oder unvorsichtig verstaute Wertsachen entdecken“, sagte DB-Sicherheitschef Hans-Hilmar Rischke.

Mit einer Informationskampagne wollen Bahn und Polizei noch mehr Diebstähle verhindern. „Achten Sie auf Ihre Wertsachen“, heißt es zurzeit mehrsprachig auf Plakaten, Aufklebern und Infokarten. Seit dieser Woche wird auf rund 250 deutschen Bahnhöfen zudem ein Kurzfilm gezeigt, der auf typische Maschen der Taschendiebe hinweist. (dpa)

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