Coronavirus-Schutzmaßnahme

Pinkbus setzt Fahrgäste auseinander

Wegen der Ausbreitung des neuen Coronavirus verkauft das Kölner Fernbus-Unternehmen Pinkbus künftig nur noch jede zweite Fahrkarte.

"Wir wollen damit die Fahrgäste vor Ansteckung schützen", sagte Geschäftsführer Christian Höger. Jedem Fahrgast solle ein freier Platz neben sich garantiert sein. Allerdings dürften etliche Busse in diesen Tagen auch ohne diese Maßnahme nicht voll besetzt sein: Es gebe eine starke Nachfrage nach Umbuchungen, oder Fahrgäste träten die Reise gar nicht erst an.

Am vergangenen Wochenende seien die Busse auf stark befahrenen Linien aber noch mehr als zur Hälfte besetzt gewesen, so Höger. Pinkbus bietet Fahrten zwischen Düsseldorf, Berlin, München und Frankfurt an.

Der deutsche Fernbus-Marktführer Flixbus, der auch international unterwegs ist, hat seine Fahrten innerhalb Italiens eingestellt, ebenso wie die Verbindungen von Italien nach Deutschland, nach Österreich sowie in die Schweiz (und zurück). Das Unternehmen BlaBlaBus beklagt für seine Busse bereits einen Rückgang des Geschäfts um rund ein Fünftel.
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