Coronavirus-Folgen

Lufthansa streicht 23.000 Flüge

Zahlreiche Lufthansa-Maschinen bleiben aufgrund der eingebrochenen Nachfrage derzeit am Boden.
Flughafen München GmbH
Zahlreiche Lufthansa-Maschinen bleiben aufgrund der eingebrochenen Nachfrage derzeit am Boden.

Die Lufthansa streicht in den kommenden Wochen und Monaten Zehntausende von Flügen. Das zeigt der jetzt veröffentlichte, neue Flugplan des Airline-Konzerns.

Die Airline hat heute den Flugplan für die Zeit vom 29. März bis zum 24. April 2020 – also die ersten Wochen der nächsten Sommerflugperiode – veröffentlicht. Die vorgesehenen Flugstreichungen als Reaktion auf den sich ausbreitenden Coronavirus und die damit verbundene nachlassende Flugnachfrage würden nun sukzessive in die Buchungssysteme eingepflegt, teilt das Unternehmen mit. Betroffene Passagiere würden entsprechend über Änderungen und Umbuchungsmöglichkeiten informiert.

Bei allen Passagier-Airlines des Konzerns – neben der Lufthansa noch Swiss, Austrian, Eurowings und Brussels – fallen in Summe allein im April etwa 23.000 Flüge weg. Im vergangenen Jahr kamen die LH-Airlines im Schnitt auf etwa 3200 Flüge pro Tag.

Die Kapazitätsanpassungen betreffen dabei hauptsächlich Europa, Asien und den Nahen Osten. Bei den Streichungen werde darauf geachtet, alle Destinationen auf allen Kontinenten mit einer Airline der Lufthansa-Gruppe über die Drehkreuze Frankfurt, München, Wien, Zürich und Brüssel erreichbar zu halten, heißt es.

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