Check-in-Aussetzer

Warnstreik trifft Frankfurter Flughafen

Das Check-in einiger Airlines am Frankfurter Flughafen übernimmt der Handling Agent AHS.
Fraport AG
Das Check-in einiger Airlines am Frankfurter Flughafen übernimmt der Handling Agent AHS.

Die Gewerkschaft Verdi hat am Samstag zu einem Warnstreik am Frankfurter Flughafen aufgerufen. Betroffen waren nach Gewerkschaftsangaben die Frühdienste des Check-in-Dienstleisters Aviation Handling Services.

Ein Warnstreik bei einem Service-Unternehmen hat am Samstag zu Verzögerungen am Frankfurter Flughafen geführt. Betroffen waren nach Gewerkschaftsangaben die Frühdienste des Check-in-Dienstleisters Aviation Handling Services (AHS). Ein Verdi-Sprecher berichtete von mehr als 50 Beteiligten. Grund für den Warnstreik sind laufende Verhandlungen über die Einführung von Tarifverträgen für die laut Verdi insgesamt rund 250 Beschäftigten am Standort Frankfurt, die das Check-in sowie die Ladeplanung- und Überwachung für mehrere Fluggesellschaften erledigen, darunter Air France-KLM, Delta, Aeroflot und El Al.

Man wolle vor der nächsten Runde am 13. Dezember Druck machen, sagte der Gewerkschaftssprecher. Ein AHS-Sprecher erklärte, das Unternehmen habe für die „Arbeitskampfmaßnahme auf dem Rücken der Passagiere“ angesichts der laufenden Verhandlungen kein Verständnis.

Eine Sprecherin des Flughafen-Betreibers Fraport berichtete, es habe Verspätungen bei etwas mehr als 30 Maschinen gegeben, drei Flüge seien ausgefallen. Angesichts der Gesamtzahl der Starts und Landungen in Frankfurt sprach sie von „keinen spürbaren Auswirkungen“. Der Warnstreik war zwischen 6 und 14.30 Uhr angesetzt. Fraport hatte Passagieren empfohlen, sich vorab auf den Websites ihrer Fluggesellschaften über den Status ihres Fluges zu informieren. (dpa)

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