CarUnity

Opel teilt jetzt auch Autos

Opel-Mitarbeiter bei der Präsentation von CarUnity.
Opel AG
Opel-Mitarbeiter bei der Präsentation von CarUnity.

Nach Daimler und BMW steigt auch der Rüsselsheimer Autobauer ins Carsharing ein. Allerdings mit einem anderen Konzept als die Konkurrenz: Über eine App können Nutzer ihre privaten Fahrzeuge verleihen.

Opel springt mit einem eigenen Angebot auf den wachsenden Trend zum Carsharing auf: Über eine neue App des Autobauers können Nutzer bundesweit private Fahrzeuge leihen und verleihen. Bei dem Konzept mit dem Namen CarUnity spiele es keine Rolle, ob es sich um einen Opel oder ein anderes Fabrikat handele, teilte das Unternehmen mit.

„Als erster Automobilhersteller bieten wir Carsharing für alle“, erklärte Opel-Marketingchefin Tina Müller. BMW (DriveNow) und Daimler (car2g») machen ebenfalls Angebote zum Autoteilen – allerdings mit eigenen Fahrzeugen. Das Bundesverkehrsministerium will Carsharing mit einem neuen Gesetz unterstützen.

Wer über die Opel-App sein Auto zum Verleih anbietet, kann dies – falls gewünscht – auf den eigenen Freundeskreis oder Nutzer aus dem persönlichen „CarUnity“-Netzwerk beschränken. Zur Schlüsselübergabe treffen sich Verleiher und Leiher persönlich. Für Opel-Fahrzeuge will der Hersteller ab dem kommenden Jahr auch eine schlüssellose Übergabe ermöglichen.

Versichert wird das Carsharing über ein spezielles Paket, das die Opel Bank mit der R+V Versicherung ausgearbeitet hat. Opel kündigte zudem an, die Zusammenarbeit mit dem Mitfahrnetzwerk flinc zu vertiefen: Von 2016 an sollen auf diesem Wege über die neue Carsharing-App auch Mitfahrangebote möglich sein.

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