British-Airways-Mutter

Streiks belasten Gewinn der IAG

Die Piloten-Streiks bei British Airways haben bei deren Mutterkonzern IAG im Sommer am Gewinn gezehrt.

Unter dem Strich stand in dem für das Reisegeschäft wichtigen dritten Quartal ein Überschuss von gut eine Milliarde Euro. Das waren acht Prozent weniger als im Vorjahresquartal, wie die International Airlines Group (IAG) mitteilte. Die durch die Streiks und andere Faktoren ausgelösten Flugausfälle schlugen mit 155 Mio. Euro negativ zu Buche.

Allerdings konnten die zu IAG gehörenden Gesellschaften British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level den Preiskampf im Fluggeschäft und die gestiegenen Treibstoffkosten gut schultern. Der Umsatz wuchs zwar nur um gut zwei Prozent auf 7,3 Mrd. Euro und damit nicht so stark wie die Zahl der Fluggäste, die um gut drei Prozent auf fast 34,6 Millionen anzog. Doch trotz deutlich höherer Kosten für Kerosin blieb der bereinigte operative Gewinn mit gut 1,4 Mrd. Euro nur rund sieben Prozent unter dem Vorjahreswert.

Nachdem IAG-Chef Willie Walsh sein Gewinnziel wegen der Streiks im September gekappt hatte, hält er jetzt an seinem bescheideneren Plan fest. So soll der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn in diesem Jahr knapp 3,3 Mrd. Euro erreichen und damit 215 Millionen unter dem angepassten Ergebnis von 2018 liegen.
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