British-Airways-Mutter

IAG erwirtschaftet zum Jahresauftakt höheren Gewinn

Die beiden wichtigsten Marken-Airlines der IAG sind nach wie vor British Airways und Iberia. Insgesamt betreibt der britisch-spanische Konzern mittlerweile 551 Flugzeuge.
BA
Die beiden wichtigsten Marken-Airlines der IAG sind nach wie vor British Airways und Iberia. Insgesamt betreibt der britisch-spanische Konzern mittlerweile 551 Flugzeuge.

Ein überraschend kräftiges Gewinnplus weist IAG fürs erste Quartal aus. Bei British Airways und Co steigen die Erlöse aus dem Ticketverkauf spürbar.

Abseits von Sondereffekten erzielte der Luftfahrtkonzern im ersten Quartal einen operativen Gewinn von 280 Mio. Euro und damit 75 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie die International Airlines Group (IAG) mitteilt. Unter dem Strich sprang der Gewinn sogar von 72 auf 794 Mio. Euro in die Höhe, weil IAG nach einer Einigung auf ein neues Betriebsrenten-System ihre langfristigen Verpflichtungen deutlich reduzieren konnte.

Konzernchef Willie Walsh sieht die Unternehmensgruppe damit auf Kurs, ihren operativen Gewinn in diesem Jahr wie geplant zu steigern. 2017 hatte IAG ein operatives Ergebnis von drei Milliarden Euro erreicht. Zu dem Konzern gehören neben British Airways auch Iberia und Vueling, die irische Aer Lingus und die neue Billig-Langstrecken-Airline Level. Jüngst hat IAG zudem ein Auge auf den norwegischen Billigflieger Norwegian geworfen und arbeitet an deren Übernahme.

Im ersten Quartal konnte IAG die Durchschnittserlöse im Passagiergeschäft währungsbereinigt um 3,5 Prozent nach oben treiben. Die anteiligen Treibstoffkosten seien hingegen nur um 0,6 Prozent gestiegen, sagte Walsh. Der Umsatz legte konzernweit um gut zwei Prozent auf fünf Milliarden Euro zu.

Fluggesellschaften schreiben im Winter meist rote Zahlen. Ihre Gewinne fliegen sie hauptsächlich in der Hauptreisezeit im Sommer ein. (dpa)

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