Britische Behörde

Ryanair soll Streikopfer entschädigen

Die europaweite Streikwelle im Sommer könnte für den Billigflieger Ryanair teuer werden. Die britische Luftverkehrsbehörde CAA kündigt rechtliche Schritte gegen die Airline an, weil diese die betroffenen Passagiere nicht entschädigen will.

Ryanair hat sich bislang auf die bisherige Rechtsprechung berufen, dass Streiks zu den „außergewöhnlichen Umständen“ zählen, bei denen die Airlines nicht zahlen müssen. Die CAA vertritt hingegen die Auffassung, dass bei diesen Crew-Streiks den Passagieren nach den EU-Richtlinien doch Entschädigungen zustehen.

Nach einem Bericht der britischen Nachrichtenagentur PA hat Ryanair daraufhin die Zusammenarbeit mit der CAA-Schlichtungsstelle ADR beendet. (dpa)

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