Billigflieger

Southwest Airlines leidet unter B-737max-Flugverbot

Die B-737max – hier die "max9" beim Rollout – entwickelt sich für Boeing zu einem einzigen Desaster.
The Boeing Company
Die B-737max – hier die "max9" beim Rollout – entwickelt sich für Boeing zu einem einzigen Desaster.

Der Ausfall von Boeings nach zwei verheerenden Abstürzen aus dem Verkehr gezogenen B-737max macht Southwest Airlines schwer zu schaffen.

Im vierten Quartal brach der Gewinn gegenüber dem entsprechenden Quartal 2018 um gut ein Fünftel auf 514 Mio. US-Dollar (umgerechnet 465 Mio Euro) ein. Dabei gab es sogar ein leichtes Umsatzplus auf 5,7 Mrd. Dollar, doch hohe Sonderkosten aufgrund des Flugverbots für B-737max belasteten die Bilanz. Auch 2020 dürfte das Fehlen dieser Maschinen auf den Gewinn drücken, warnte Southwest.

Das Flugverbot trifft den Billigflieger so stark wie kaum eine andere Airline. Southwest hatte Mitte März 2019, als die B-737max weltweit mit Startverboten belegt wurde, 34 Exemplare in der Flotte. Ende 2019 hätten es eigentlich bereits 75 Maschinen sein sollen. Doch da Boeing den Problemflieger bis zur angestrebten Wiederzulassung nicht ausliefern darf, können die Maschinen nicht an die Kundschaft gebracht werden. Inzwischen hat der Hersteller auch die Produktion der bestverkauften Modellreihe bis auf Weiteres ausgesetzt. Southwest hat die B-737max bis in den Juni aus dem Flugplan gestrichen.

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