Billigflieger

IAG bläst Kauf von Norwegian ab

Wie geht es weiter für die angeschlagene Norwegian? IAG will den Billigflieger nun nicht mehr übernehmen.
Norwegian
Wie geht es weiter für die angeschlagene Norwegian? IAG will den Billigflieger nun nicht mehr übernehmen.

Liegt es an den Problemen mit dem Brexit? Die British-Airways-Mutter IAG begräbt ihre Übernahmepläne für den Osloer Billigflieger Norwegian.

Man werde nicht für Norwegian bieten und die bereits erworbene Beteiligung von knapp vier Prozent an der Airline verkaufen, teilt die International Airlines Group (IAG) in London mit. Zu IAG gehören neben British Airways auch die Fluggesellschaften Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level.

Der Konzern hatte im vergangenen April Interesse an Norwegian bestätigt. Zu dieser Zeit hatte IAG bereits Anteile erworben. Die Norweger ließen IAG jedoch abblitzen – seither lag das Vorhaben auf Eis. Auch Lufthansa hatte zwischenzeitlich Interesse an Norwegian angedeutet, Europas größter Billigflieger Ryanair winkte hingegen ab.

Norwegian mit ihren mehr als 140 Jets war nach starkem Wachstum in finanzielle Schieflage geraten. Die Gesellschaft gilt als Vorreiter für Billigflüge auf der Langstrecke und unterhält zudem ein großes Streckennetz in Europa. (dpa)

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