Billigflieger

Airbus heimst große Orders für kleine Jets ein

Die ehemaligen C-Series-Jets des Herstellers Bombardier, die mittlerweile die Bezeichnung A-220 tragen, verkaufen sich unter dem Dach von Airbus besser.
Airbus
Die ehemaligen C-Series-Jets des Herstellers Bombardier, die mittlerweile die Bezeichnung A-220 tragen, verkaufen sich unter dem Dach von Airbus besser.

Der Flugzeug-Hersteller Airbus hat kurz vor dem Jahreswechsel noch zwei Großaufträge für seinen A-220-300 unter Dach und Fach gebracht.

Der US-Billigflieger Jetblue und der US-Newcomer Moxy zurrten Bestellungen über jeweils 60 Maschinen des Typs fest, wie der Hersteller nun in Toulouse mitteilt. Laut Preisliste haben die Aufträge zusammen einen Wert von 11 Mrd. US-Dollar (knapp zehn Milliarden Euro). Allerdings sind bei Flugzeug-Bestellungen hohe Rabatte üblich.

Die Aufträge von Jetblue und Moxy – einer neuen Airline des US-Unternehmers David Neeleman – waren bereits im Juli angekündigt worden. Neeleman war auch Mitgründer von Jetblue. Bei der A-220 handelt es sich um die frühere C-Series von Bombardier, an der Airbus vergangenen Sommer die Mehrheit übernommen hatte. Die A-220-300 ist die größere von zwei Versionen. Bombardier war in finanzielle Schieflage geraten, auch weil sich die Entwicklung der C-Series länger hinzog und teurer wurde als gedacht. (dpa)

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