BER

Aufsichtsrat verschiebt Sondersitzung

Der Umbau im Aufsichtsrat der Berlin-Brandenburger Flughafen-Gesellschaft verzögert sich. Eine für Montag geplante Sondersitzung wurde um 14 Tage verschoben, wie Senatssprecherin Claudia Sünder mitteilte.

Dies geschehe auf Bitten der Arbeitnehmer-Vertreter. Mit den neuen Problemen auf der Baustelle für den neuen Hauptstadt-Flughafen habe die Verschiebung nichts zu tun. Am Dienstag war bekannt geworden, dass es im Hauptterminal Probleme mit der elektronischen Ansteuerung Hunderter von Türen und mit der Sprinkleranlage gibt.

Die Flughafen-Gesellschaft hatte angekündigt, sich im Januar dazu zu äußern, ob eine Eröffnung des Flughafens in diesem Jahr noch zu schaffen ist. Nach dpa-Informationen vom Dezember ist dies nicht mehr möglich.

Die Sondersitzung des Aufsichtsrats war anberaumt worden, weil die Zahl der Arbeitnehmer-Vertreter im Kontrollgremium von fünf auf zehn steigen soll. Sie wären damit gleich stark vertreten wie die Vertreter der Eigentümer der Flughafen-Gesellschaft, die den Ländern Berlin und Brandenburg sowie dem Bund gehört. Hintergrund ist die steigende Beschäftigtenzahl der Flughafen-Gesellschaft. (dpa)

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