BER

Aufsichtsrat neu zusammengesetzt

Der Aufsichtsrat sucht in veränderter Konstellation nach Lösungen für den BER. Die Senatoren Dirk Behrendt (Grüne, Justiz) und Klaus Lederer (Linke, Kultur) nahmen erstmals teil, zudem zogen fünf weitere Arbeitnehmer-Vertreter in das nun zwanzigköpfige Gremium ein.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) wollte erneut den Vorsitz übernehmen. Die Ergebnisse der Sitzung sollten jedoch erst am Abend bekannt gegeben werden. Müller (SPD) hatte am Montag angekündigt, auch über neue Strukturen bei der Flughafen-Gesellschaft zu beraten. Die Bauarbeiten im Terminal sollen besser geplant und koordiniert werden. Hintergrund sind kürzlich bekannt gegebene Probleme mit rund 1000 Türen sowie der Sprinkleranlage.

Die Verantwortlichen hatten deshalb im Januar das Ziel aufgegeben, den Flughafen in diesem Jahr in Betrieb zu nehmen. Ein neuer Termin soll im Frühling genannt werden. Der Verkehrsstaatssekretär des Bundes, Rainer Bomba (CDU), sagte, er glaube aber nicht, dass es noch bis 2019 dauern werde. „Sie wissen ja, dass ich immer 2018 gesagt habe. Und ich war der einzige.“ Der Berliner Flughafen-Koordinator Engelbert Lütke Daldrup kündigte eine lange, weil komplizierte Sitzung des Aufsichtsrats an.

Die Arbeitnehmerseite besetzt mit nun zehn Vertretern die Hälfte der Sitze im Kontrollgremium. Grund für die paritätische Besetzung ist, dass die Flughafen-Gesellschaft nun mehr als 2000 Beschäftigte hat. (dpa)

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