Verkehrsinfrastruktur

Deutsche Bahn investiert stärker in Schienenverkehr

Die Investitionen in den deutschen Schienenverkehr wachsen, doch im internationalen Vergleich schneidet die Bundesrepublik schlecht ab.

Pro Kopf seien im vergangenen Jahr 77 Euro in die Schieneninfrastruktur geflossen, wie der Verein Allianz pro Schiene in Berlin mitteilte. Im Jahr 2014 seien es 49 Euro gewesen. Seitdem seien die Investitionen jedes Jahr gewachsen.

Im europaweiten Vergleich liege Deutschland damit auf dem drittletzten Rang. Weniger werde nur in Spanien (29 Euro) und Frankreich (40 Euro) investiert. Spitzenreiter ist die Schweiz mit 365 Euro Pro-Kopf-Investition, gefolgt von Österreich (218 Euro). Dort treiben allerdings unter anderem Tunnelbauten die Kosten in die Höhe.

"Wir erkennen das Bemühen der Bundesregierung und gerade des Bundesverkehrsministers an, die Schiene zu stärken. Mit Klein-Klein aber ist es nicht getan", sagte Dirk Flege, Geschäftsführer des Vereins Allianz pro Schiene. Er forderte die Bundesregierung auf, im Bundeshaushalt 2020 mehr Geld für umweltfreundliche Mobilität bereitzustellen.
1 Kommentar
  1. Ingo Simandi
    Erstellt 18. Juni 2019 16:04 | Permanent-Link

    Merkwürdiger Vergleich, mit Ausgaben pro Kopf. Laut Wikipedia:
    Einwohnerzahl Österreich 8,8 Millionen
    Einwohnerzahl Schweiz 8,5 Millionen
    Einwohnerzahl Deutschl. 82,7 Millionen

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