Bahn-Statistik

Fernzüge waren im Februar zu 80 Prozent pünktlich

Im Fernverkehr lag die Pünktlichkeitsquote im Februar höher als im Januar.
Deutsche Bahn AG
Im Fernverkehr lag die Pünktlichkeitsquote im Februar höher als im Januar.

Laut Bahnchef Lutz waren mehr Fernzüge im Februar pünktlich als zuletzt. Eine neue Statistik soll sich künftig "besser am Kunden orientieren".

Die Deutsche Bahn ist mit ihren Zügen im Fernverkehr im vergangenen Monat wieder etwas häufiger pünktlich gewesen. "Im Februar waren wir im Fernverkehr mit 80 Prozent Pünktlichkeit schon deutlich besser unterwegs", sagte Bahnchef Richard Lutz der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Im Januar waren es nur 76,3 Prozent, da haben wir noch mit Fahrzeugproblemen gekämpft." Allerdings lag die Quote im Vorjahresmonat, Februar 2018, bei 80,4 Prozent und im Februar 2017 sogar noch bei 86,4 Prozent. In diesem Jahr will die Bahn im Jahresdurchschnitt 76,5 Prozent erreichen.

Nach der bisherigen Definition des Unternehmens gelten Züge mit weniger als sechs Minuten Verspätung noch als pünktlich. Die Bahn will am heutigen Montag eine neue Pünktlichkeitsstatistik präsentieren, wie Lutz ankündigte. Bislang gehen Züge, die ersatzlos ausfallen, darin nicht ein. Der neue Wert der "Reisenden-Pünktlichkeit" solle das ändern und sich besser an den Kunden orientieren.

Wie die "Bild am Sonntag" zuvor berichtet hatte, will die Bahn zusätzlich betrachten, ob Fahrgäste mit ihrem IC oder ICE mehr oder weniger als 15 Minuten verspätet am Ziel eintreffen. "Mit eingerechnet werden dabei nicht nur ausfallende Züge, sondern auch, ob der Anschluss erwischt wurde oder ob ein späterer Ersatzzug fuhr", heißt es in dem Bericht. Die Deutsche Bahn wollte den Bericht zunächst nicht kommentieren.

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