B-777 wird zu C-3PO-Jet

ANA fliegt auf Star Wars

Eine Boeing B-777 hat ANA in einen C-3PO-Jet umgewandelt.
ANA
Eine Boeing B-777 hat ANA in einen C-3PO-Jet umgewandelt.

Zum Filmstart von „Star Wars: The Rise of Skywalker“ setzt ANA die sonderlackierte Maschine ein, die zwischen dem 1. und 14. Dezember 2019 fliegt. Alle Passagiere erhalten ein C-3PO-Bord-Zertifikat.

Das Star-Alliance-Mitglied nimmt in den kommenden Tagen ihren dritten Star-Wars-Jet in Betrieb: Eine als C-3PO lackierte Boeing 777-200 geht vom 1. bis zum 14. Dezember 2019 auf ausgewählten Inlandsstrecken ab Tokio/Haneda auf Promotion-Tour. Die Aktion startet zeitgleich mit der Veröffentlichung der Star-Wars-Episode 9 „The Rise of Skywalker“. Die weltweit einmalige Lackierung dieses Flugzeugs sei eine Hommage an C-3PO, eine der legendärsten Figuren aus den Star-Wars-Filmen, teilt die japanische Fluggesellschaft mit.
 
„Wir glauben, dass der neue C-3PO-Jet es uns ermöglicht, die spielerische Seite der ANA zu präsentieren“, sagt Mitsuo Tomita, Senior Vice President. Sogar die Sitze seien mit Bezügen im C-3PO-Design ausgestattet. Die Flugbegleiterinnen und -begleiter tragen Schürzen, die auf die berühmte Star-Wars-Figur abgestimmt seien, und auch die Getränke würden in Bechern aus der Sonderedition serviert. Darüber hinaus erhalten alle Passagiere auf den Flügen ein C-3PO-Zertifikat.

Neuen Umsatzrekord erzielt

Wirtschaftlich geht es ANA enorm gut. Fürs erste Halbjahr 2019 verzeichnet die Fluggesellschaft ein neues Rekordergebnis. Das börsennotierte Unternehmen erreichte in den vergangenen sechs Monaten laut eigener Mitteilung ein Umsatzplus von 1,7 Prozent auf umgerechnet etwa 8,7 Milliarden Euro. Noch immer erholt sich die Wirtschaft des Landes trotz der anhaltenden Exportschwäche nur moderat, aber stetig. Die Unternehmensgewinne seien stabil geblieben, heißt es.
 
Hauptgrund für das Umsatzplus sei die stärkere Nachfrage nach Privatreisen während der zehntägigen Rabattaktion Golden Week gewesen, heißt es. Das Betriebsergebnis sank indes, da die Kosten für Personal, Wartung, Sicherheit und Qualität höher lagen. Der Gewinn lag nach Steuern bei 467 Millionen Euro (minus 23 Prozent).
 
„Unser internationales Passagiergeschäft konnten wir in diesem Jahr erheblich aufwerten, indem wir im Mai den Airbus A-380 auf unserer Strecke zwischen Tokio und Honolulu eingeführt und im September eine neue Strecke zwischen Tokio und Perth eröffnet haben", sagt Ichiro Fukuzawa, CFO und Executive Vice President der ANA Holding. "Darüber hinaus haben wir im Juli begonnen, eine der im weltweiten Vergleich geräumigsten neuen Business Classes The Room an den Start zu bringen."

Allerdings habe ANA die Prognose für das gesamte Jahr aufgrund der weltweiten wirtschaftlichen Unsicherheit anpassen müssen. Der Umsatzanstieg bleibe hinter den Erwartungen – vor allem durch die eingebrochene Frachtnachfrage als Folge der offenen Handelsfragen zwischen den USA und China. Auch schwächte sich die Nachfrage im internationalen Personenverkehr etwas ab.

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