B-737max

Boeing bei Pariser Luftfahrtmesse unter Druck

Viele Airlines haben die Max-Maschinen bereits für den Großteil des Sommers aus dem Flugplan gestrichen.
Boeing
Viele Airlines haben die Max-Maschinen bereits für den Großteil des Sommers aus dem Flugplan gestrichen.

Nach zwei Abstürzen von Fliegern der Baureihe B-737max  ist der weltgrößte Hersteller Boeing in der Defensive. Zum Start der weltgrößten Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris am heutigen Montag erwartet die Branche weitere Antworten des krisengeschüttelten US-Herstellers Boeing. Erwartet werden unter anderem der französische Staatschef Emmanuel Macron und die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU).

Seit März gilt ein weltweites Flugverbot für Boeings Mittelstreckenjet B-737max nach zwei Abstürzen in Indonesien und Äthiopien. Dieser Bann führt bei den Airlines zu Verunsicherung. Boeing-Chef Dennis Muilenburg sagte unmittelbar vor Beginn der Messe, das Unternehmen werde sich für die Verbesserung des Flugzeugs die notwendige Zeit nehmen. Wann die Flugzeuge der betroffenen Baureihe
wieder abheben können, wollte der Boeing-Chef nicht vorhersagen. Viele Airlines haben die Max-Maschinen vorausschauend bereits für den Großteil des Sommers aus dem Flugplan gestrichen.

Muilenburg hatte bereits Ende Mai Fehler zugegeben. Bei den Unglücksfliegern der Baureihe B-737max habe der Konzern ein Warnsystem in den Cockpits nicht korrekt implementiert, sagte er dem US-Sender CBS.

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