Ausbau

Grundstein für drittes Flughafen-Terminal in Frankfurt gelegt

Fraport hat den Grundstein für das dritte Passagier-Terminal am Frankfurter Flughafen gelegt. Begleitet wurde die Zeremonie von Protesten.

Der Ausbau des Frankfurter Flughafens geht weiter. Begleitet von Protesten einiger Bürgerinitiativen hat der
Betreiber Fraport den Grundstein für das dritte Passagier-Terminal gelegt, über das im Endausbau rund 25 Mio. Passagiere abgefertigt werden sollen.

Ein erster Bauabschnitt soll ab 2021 die beiden bestehenden Terminals entlasten, über die im vergangenen Jahr knapp 70 Mio. Passagiere gereist sind. Im Jahr 2023 soll dann den Planungen zufolge eine zusätzliche Kapazität von 21 Millionen Passagieren zur Verfügung stehen. Das Unternehmen Fraport will bis zu vier Mrd. Euro investieren, das ist eine der größten privaten Infrastruktur-Investitionen in Europa.

Während an der Baustelle eine offiziellen Zeremonie mit rund 700 Gästen aus Wirtschaft und Politik stattfand, hielten Ausbaugegner im Terminal 1 eine Mahnwache ab. Sie befürchten zusätzliche Belastungen der Region durch Abgase und Lärm.

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  1. Roland Helmchen
    Erstellt 29. April 2019 16:54 | Permanent-Link

    Es ist schon ein Ohrfeige für Fraport , dass der Oberbürgermeister von Frankfurt sowie der Wirtschaftsminister Hessens bei der Grundsteinlegung nicht dabei war.
    Ein nicht gelöstes Problem ist nach wie vor, die Anbindung des Terminal 3 an das Nahverkehrssystem des RMV. Ein S-Bahn-Anschluss ist überhaupt nicht geplant. Der jetzige S-Bahnhof liegt 4km entfernt , der Fernbahnhof 5km. Die S-Bahn ist jetzt schon so ausgelastet, dass es nach Angaben auch des RMV die zusätzlichen Passagiere in Spitzenzeiten kaum bewältigen kann!
    21 Mio. zusätzliche Passagiere mit dem Skytrain und über das verkehrsreichste Autobahnkreuz Deutschlands zu dirigieren ist auch schwer vollstellbar.

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